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Einwurf Untypisch

Von einer neuen Bescheidenheit in Wolfsburg zu sprechen, wäre angesichts einer Ablösesumme in Höhe von 12,5 Millionen Euro verfehlt. Gleichwohl ist der Transfer von Yunus Malli zum kriselnden Konzern-Klub untypisch für den VfL.

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Marburg. Schließlich war man es in der Autostadt jahrelang gewohnt, in anderen Dimensionen zu denken. Da mussten es unter Ex-Manager Klaus Allofs schon WM-Held André Schürrle oder Julian Draxler sein, die für horrende Summen verpflichtet wurden. Beide entpuppten sich als Missverständnisse und wurden weiterverkauft. Die Draxler-Millionen haben die „Wölfe“ nun zum Teil reinvestiert. Nicht in extravagante Stars wie Mario Gomez, nicht in strahlende WM-Helden. Sondern in Malli, der lieber auf dem Platz Leistung sprechen lässt als in Interviews zu reden. Eine kluge Idee. Sportliche Leistung kann Wolfsburg derzeit besser gebrauchen als boulevardesken Glanz.

von Holger Schmidt

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