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(Un-)klare Sache

Einwurf (Un-)klare Sache

Klar ist: Borussia Mönchengladbach hat verdient mit 2:0 beim FC Ingolstadt gewonnen. Unklar ist: Hätte das erste Tor zählen dürfen? Dass selbst ehemalige Top-Schiedsrichter sich nicht einig sind, ob Lars Stindls Brust-Unterarm-Treffer regelkonform war, zeigt das ganze Dilemma.

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Zu einfach

Hätte Referee Christian Dingert den Gladbacher Kapitän fragen müssen, ob er den Ball mit der Hand gespielt hat? Hätte Stindl selbst zum Unparteiischen gehen und sein Handspiel melden müssen? Und hätte er dann auch noch erklären müssen, ob es Absicht war oder nicht? Im Nachhinein alles unerheblich.

Es geht um etwas ganz anderes: Wann ist ein Handspiel ein verbotenes Handspiel? Stindls Vergehen bewegt sich im Graubereich. Konkret: Wenn der Ball von Stindls Brust binnen Sekundenbruchteilen gegen seinen Arm und von dort ins Tor springt, kann das Handspiel dann absichtlich gewesen sein? Oder die Armbewegung aktiv? Selbst Schiedsrichter-Boss Lutz-Michael Fröhlich glaubt, „dass eine exakte Detailanalyse zu einer unendlichen Diskussion führen würde“.

Im Sinne aller müssen klare Regeln her. Ein erster Ansatz: Mit Hand und Arm – ob aktiv oder passiv, ob absichtlich oder unabsichtlich – darf kein Tor erzielt werden. Für andere Probleme sieht eine Lösung zugegebenermaßen nicht so einfach aus.

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