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Teure Konsequenz

Einwurf Teure Konsequenz

Das dürfte es wohl gewesen sein für Horst Heldt beim FC Schalke 04. Dass sein Verein bei einem anderen Fußball-Bundesligisten ob der Verfügbarkeit des dortigen Managers nachfragt, ist ein untrügliches Zeichen.

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Marburg. Das große Vertrauen in die Fähigkeiten des ehemaligen Nationalspielers scheinen die Verantwortlichen der Königsblauen nicht mehr zu haben. Vorzuweisen hat Heldt auch nicht eben viel: ein DFB-Pokalsieg, der inklusive der spektakulären Raúl-Verpflichtung jedoch deutlich die Handschrift des Alleinherrschers Felix Magath trug.

Mit Ausnahme der Vorsaison hat sich Schalke zwar in schöner Regelmäßigkeit für die Champions League qualifiziert. Das allerdings ist auch mindestens zu erwarten von einem Verein, der sich angesichts der finanziellen Möglichkeiten hinter dem FC Bayern auf Augenhöhe mit dem Erzrivalen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg bewegen sollte.

Der biedere Heldt hat es nach der Entlassung Magaths nie geschafft, sich als starker Mann beim FC Schalke zu profilieren. Stets stand er im Schatten des Aufsichtsratschefs Clemens Tönnies. Hinzu kamen unglückliche Personalentscheidungen. Seien es Spielertransfers oder die Installation der Trainer Jens Keller und Roberto Di Matteo.

Heldts Abschied spätestens im Sommer wäre die logische Konsequenz - und dürfte teuer für Schalke werden. Die Aussagen aus Mainz deuten jedenfalls darauf hin, dass sich die 05er den Verlust ihres eigentlich bis 2017 gebundenen Managers Christian Heidel mit einem hübschen Sümmchen versüßen lassen.

von Holger Schmidt

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