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Superreich gegen supersuperreich

Einwurf Superreich gegen supersuperreich

Dieter Hecking geht also davon aus, dass er Kevin De Bruyne auch im September noch unter seinen Fittichen hat. Wer’s glaubt...

Marburg. Denn die Worte von Wolfsburgs Trainer klangen wie die branchenüblichen Floskeln. Natürlich muss Hecking das so sagen. Schließlich hat sein bester Mann noch Vertrag bis 2019. Letztlich hat der Coach aber nicht viel zu melden. Wenn Manchester City ein unmoralisches Angebot macht, das am Ende vermutlich weit über den kolportierten 60 Millionen Euro liegen wird, wird Manager Klaus Allofs den VfL-Superstar nach England verscherbeln. Lieber die Millionen auf dem Konto, als einen lustlosen De Bruyne auf dem Fußballplatz.

Der Auftritt gegen Frankfurt und die Aussagen des hochbegabten Belgiers („Es ist nicht so einfach“) legen den Schluss nahe, dass er seine Zelte bald abbrechen wird in der Autostadt. Die Wolfsburger erleben gerade, wie es sich anfühlt, die „Kleinen“ zu sein. Denn im Vergleich zur englischen Premier League kann selbst der von VW alimentierte Konzernklub nicht mithalten. Die millionenschwere Gehaltserhöhung, die Allofs wohl meint, wenn er von Überzeugungsarbeit spricht, wird nichts nützen. Superreich zieht gegen supersuperreich eben den Kürzeren.

von Holger Schmidt

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