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Spiel des Jahres?

Einwurf Spiel des Jahres?

Vier Mannschaften sind in der Fußball-Bundesliga noch ohne Niederlage. Und doch droht an der Tabellenspitze ähnlich wie in der Vorsaison schon früh die große Langeweile.

Marburg. Der designierte Bayern-Jäger Nummer eins, Borussia Dortmund, schwächelt ohnehin und liegt schon weit zurück. Die ersten Verfolger sind derzeit Hoffenheim und Mönchengladbach, die aber ihrerseits schon häufiger unentschieden spielten als gewannen. In Hamburg und in Hannover müssen der Zweit- und Drittplatzierte auch erst einmal drei Punkte holen. Die Bayern scheinen dagegen leichtes Spiel gegen Schlusslicht Werder Bremen zu haben. So könnte der Vorsprung nach acht Spieltagen bereits auf sieben Zähler anwachsen.

Hoffnung macht ausgerechnet die deutsche Nationalelf. Die war gegen Polen und Irland auch klarer Favorit. Und die Außenseiter zeigten, was mit der richtigen Einstellung möglich ist. Nun wäre es auch schön, wenn in der Liga Bremen nicht von vornherein die weiße Fahne hissen würde. Hannover zuletzt und Armin Veh, der in der Vorsaison als Trainer der Frankfurter Eintracht in München wichtige Leistungsträger schonte, taugen dagegen nicht als Beispiel.

Die Bayern-Begegnungen als Spiel des Jahres? Das war offensichtlich einmal. Doch zu dieser Einstellung müssen die Vereine zurückkehren. Dann bleibt auch die Bundesliga spannend.

von Holger Schmidt

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