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Spezieller Abgang

Einwurf Spezieller Abgang

Mit Misserfolgen kann José Mourinho nur ganz schlecht umgehen. Das ist der Portugiese einfach nicht gewohnt. Er wird dann sehr dünnhäutig.

Marburg. Seit er mit dem im europäischen Vergleich kleinen FC Porto 2003 den Uefa Cup und ein Jahr später die Champions League gewann, hält sich „The Special One“ für den besten Fußballtrainer der Welt. Und er hält mit seiner Meinung auch nicht hinter dem Berg, wenn es um Journalisten geht. Pressekonferenzen sind bestenfalls eine lästige Pflichtaufgabe für ihn. Vor dem Champions-League-Spiel in Bukarest sorgte Mourinho mal wieder für einen Eklat. Ein Journalist hatte sich erkundigt, warum Kevin De Bruyne denn nicht zum Kader gehöre. Eine unpassende Frage meinte der 50-Jährige - und verließ den Saal. Was Mourinho gerne vergisst: Medien sind es, die es seinem Verein erlauben, ihm ein fürstliches Gehalt zu zahlen. Journalisten sind es, die ihm die Plattform für sein majestätisches Gehabe bieten. Ein wenig mehr Respekt gegenüber ihrer Arbeit wäre angebracht.

von Holger Schmidt

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