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Siegermentalität

Einwurf Siegermentalität

Diese Mannschaft ist unglaublich! Da spielen die deutschen Handballer wahrlich nicht ihre beste Partie. Und doch stehen sie nach einem Kraftakt im EM-Endspiel.

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Marburg. Dabei sprach während der Begegnung nicht allzu viel für die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Die Deutschen wirkten ausgelaugt nach den Anstrengungen des Turniers, die Norweger machten im Duell der beiden Überraschungsteams den frischeren Eindruck. Während die DHB-Auswahl um jeden Abschluss kämpfen musste, tat sich der Gegner leichter. Steffen Fäth entwickelte im Rückraum kaum Durchschlagskraft. Keeper Andreas Wolff hielt zwar ordentlich, aber nicht so überragend wie bisher bei der EM. Die Freiwürfe und ein paar Mal Pfosten und Latte hielten die Deutschen im Spiel. Und dann kamen die Nachrücker! Julius Kühn, erst kurz vor EM-Beginn nachnominiert, sprang für Fäth in die Bresche. Den letzten Wurf traf Kai Häfner, der nur dabei ist, weil sich während des Turniers Steffen Weinhold und Christian Dissinger verletzten. Genau das spricht für das junge Team: Es gibt nicht den einen Star, jeder kann zum Matchwinner werden. Und jeder hat den Willen dazu. Mit dieser Mentalität ist jetzt sogar der Titel drin.

von Holger Schmidt

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