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Schwere Zeiten

Einwurf Schwere Zeiten

Mario Gomez will zur Fußball-WM nach Brasilien. Am liebsten als Stürmer Nummer eins. Dafür muss Gomez allerdings erst einmal in seinem Verein Stammspieler sein.

Marburg. Beim FC Bayern hat er diese Chance nicht. Das war in der Vorsaison bereits so, als ihm Mario Mandzukic den Rang ablief. Das wäre in dieser Saison höchstwahrscheinlich auch so. Insofern ist der Wechsel von Gomez zum AC Florenz nur konsequent. Allerdings könnte der Frauenschwarm mit dem großen Ego die Rechnung vielleicht ohne Bundestrainer Joachim Löw gemacht haben. Bei den drei wichtigen Länderspielen dieses Jahres vor der bedeutungslosen USA-Reise durfte Stoßstürmer Gomez nur einmal ran - beim 2:1-Sieg in Frankreich enttäuschte er und wurde in der 57. Minute ausgewechselt. Bei den beiden Erfolgen in der WM-Qualifikation gegen Kasachstan hieß Deutschlands einzige nominelle Spitze Mario Götze. Wenn sich Löw also an Bayern-Coach Pep Guardiola ein Beispiel nimmt, dürften die schweren Zeiten für Gomez anhalten. Egal, für welchen Verein er stürmt.

von Holger Schmidt

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