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Schnapsidee

Fußball, Nationenliga Schnapsidee

Michel Platini hat wieder zugeschlagen.

Marburg. Mit der Nationenliga kommt ab dem Jahr 2018 ein zusätzlicher Wettbewerb auf die Nationalmannschaften zu, den so niemand braucht, dessen Einführung im Hurra-Stil den Franzosen aber möglicherweise seinem Ziel, Präsident der Fifa zu werden, ein Stückchen näher bringt. Wie Platini behaupten kann, die Entscheidung im kasachischen Astana sei „sehr demokratisch“ gewesen, wird sein Geheimnis bleiben. Weder der DFB, noch die Vereine haben davon offenbar gewusst. So ärgern sich zwar die Herren Niersbach und Co., schluckten die Kröte aber „aus Solidarität“. Denn die kleinen Verbände wollten die Liga, die sich auch wunderbar vermarkten lassen wird. Das Geld entschied - wieder einmal. Auf der Strecke bleiben die schon jetzt bis an die Grenze belasteten Spieler - und die hoffnungsvollen Talente. Freundschaftsspiele sind bald passé, und im harten Wettbewerb testet kein Nationalcoach gern.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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