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Scheinheilig

Ecclestone, Formel 1 Scheinheilig

Dass die politischen Verhältnisse in Bahrain nach wie vor gelinde gesagt problematisch sind, dürfte auch Bernie Ecclestone nicht verborgen geblieben sein.

Marburg. Schließlich wurde das WM-Rennen in der Wüste vor zwei Jahren gänzlich abgesagt und fand 2012 nur unter sehr umstrittenen Umständen statt. Da wirkt es doch schon zumindest scheinheilig, wenn der Geschäftsführer der Formel 1 die Austragung des Rennens nun damit begründet, dass er bei der Erstellung des Rennkalenders für die laufende Saison über die Umstände nicht informiert gewesen sei. Danach sei es zu spät gewesen, den Kalender noch einmal zu überarbeiten. Wenn der skandalerprobte Brite tatsächlich meint, damit in der Öffentlichkeit durchzukommen, gehört schon eine Menge Kaltschnäuzigkeit dazu. Hoffen wir, dass alles ruhig bleiben wird.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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