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Schade wär’s

Einwurf Schade wär’s

Er galt als Zweitliga-Vorzeigeclub. Als Verein, der aus bescheidenen Mitteln viel macht. Sieben Mal blieb er mit Spielern wie dem Marburger Lars Weißenfeldt und dem Neustädter Alexander Huber drin, doch im achten Jahr musste der FSV Frankfurt „runter“. Jetzt, nicht mal zwölf Monate später, stehen die Bornheimer komplett vor dem Aus.

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Die alte Vereinsführung ist zurückgetreten, neue Leute haben übernommen. Und sie haben nachgerechnet: Rund drei Millionen Euro Schulden und Verbindlichkeiten belasten den Club aus dem Frankfurter Osten. Der Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens ist gestellt, die Zukunft scheint offen. Wie konnte es so weit kommen?

In jede seiner acht Zweitliga-Spielzeiten ging der FSV als Abstiegskandidat - ein Abrutschen in die Drittklassigkeit musste immer einkalkuliert werden, sollte man meinen. Wurde etwa nach dem Motto „zweite Liga oder nichts“ alles auf eine Karte gesetzt? Oder haben die Verantwortlichen schlicht jahrelang über ihren Verhältnissen gewirtschaftet und keiner hat’s gemerkt? Antworten stehen aus.

Der FSV will weitermachen. An diesem Sonntag kommt der VfL Osnabrück an den Bornheimer Hang, danach folgen noch sieben Saisonspiele. Im Sommer soll’s in der Regionalliga weitergehen. Ob’s mit dem Neustart klappt? Wäre schade, wenn nicht.

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Von Redakteur Stefan Weisbrod