Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Rätsel gelüftet

Einwurf Rätsel gelüftet

Die Wundertüte Eintracht Frankfurt hatte ein paar Überraschungen parat, mit denen der FC Schalke 04 offenkundig nicht gerechnet hatte.

Voriger Artikel
Mutmacher
Nächster Artikel
Schlechte Idee

Marburg. Vor dem Saisonstart hatte es noch reichlich Kritik an der Kaderzusammenstellung gegeben, im DFB-Pokal mühte sich das Team von Trainer Niko Kovac mit Ach und Krach in die zweite Runde und nährte die Zweifel, über die Qualität der meisten Neuverpflichtungen konnte in der Bundesliga wohl kaum jemand eine fundierte Meinung haben - und dann dieser Auftritt zum Auftakt! Na klar, es war nur ein Spiel. Und ebenso wie Darmstadt nach der schwachen Leistung in Köln noch nicht abgestiegen ist, steht der Klassenerhalt der Eintracht längst nicht fest. Aber die Art und Weise, wie die Frankfurter einen Verein mit Champions-League-Ambitionen unter Druck setzten und phasenweise dominierten, gibt Anlass zur Hoffnung. Und die ersten Rätsel sind gelüftet. Zum Beispiel um die Abwehr. Um den gewohnt starken Rückhalt Lukas Hradecky stand die Defensive sicher, sogar in Unterzahl. Seinen Anteil daran hatte auch Neuzugang Michael Hector, wenngleich der Jamaikaner wie im DFB-Pokal auch in der Liga vom Platz flog. Doch nicht nur wegen der Karten: Der beinharte Hector hat gezeigt, dass er Raubein Carlos Zambrano gut ersetzen kann. Bange sein muss den Eintracht-Fans also nicht vor den kommenden Aufgaben. Das ist doch schon mal eine schöne Erkenntnis dieser noch jungen Saison.

von Holger Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Einwurf