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Pro Verkürzung der Transferperiode

Einwurf Pro Verkürzung der Transferperiode

Im europäischen Fußball ist die Frage neu aufgeworfen worden: Sollten Vereine auch nach Saisonstart noch Spieler verpflichten dürfen oder nicht? Eine frühere Schließung würde die Chancengleichheit erhöhen.

Marburg. Es war der vierte Bundesliga-Spieltag, als Kevin-Prince Boateng für Schalke debütierte. Sein Transfer war erst kurz vor der Partie gegen Leverkusen zustande gekommen, als die Champions-League-Gelder in trockenen Tüchern waren. Bei der Boateng-Premiere gewann Schalke erstmals. Zuvor hatten die „Knappen“ gegen Hamburg, Wolfsburg und Hannover nur ein mageres Pünktchen geholt. Boateng ist nur ein Beispiel dafür, wie wettbewerbsverzerrend es ist, das Transferfenster über den Saisonstart hinaus zu öffnen. Die finanzstarken Clubs sind im Vorteil und können personelle Versäumnisse mit ein paar Milliönchen ziemlich einfach nachjustieren. Also: Ganz klar pro Ende der Transferfrist vor dem ersten Spieltag. Damit der Fußball-Fan sieht, wer wirklich seine Hausaufgaben gemacht hat.

von Holger Schmidt

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