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Pfauenkrieg um den Fußball-Thron

Fifa-Präsidentenamt Pfauenkrieg um den Fußball-Thron

Nein, grün sind sich die Herren Blatter und Platini wahrlich noch nie gewesen und ziemlich beste Freunde werden sie wohl auch nicht mehr werden.

Marburg. Umso erstaunlicher, dass es angeblich eine Absprache zwischen beiden gegeben haben soll, was die Präsidentschaft des Weltfußball-Verbandes Fifa ab dem Jahre 2015 angeht. Der Franzose Platini, Chef der Europäischen Fußball-Union Fifa, soll zugesagt haben, sich bis nach der WM in Brasilien nicht mehr zu einer eigenen Kandidatur zu äußern, wenn der Schweizer beim Fifa-Kongress 2015 nicht mehr kandidiert. Das eine ist so wenig glaubhaft wie das andere. Denn Platini ist viel zu ehrgeizig, um seine Ambitionen auf den Fifa-Vorsitz, verbunden mit entsprechender Kritik an Blatter, nicht immer wieder aufs Tapet zu bringen. Und der nicht minder eitle Blatter klebt ungeachtet aller Skandale und Korruptionsvorwürfen wie Sirup an seinem Sessel, wird sich die WM in Brasilien als Meilenstein an sein Revers heften und weitermachen. Es sei denn, die Fußball-Welt zeigt endlich Rückgrat und zaubert einen eigenen Kandidaten aus dem Hut, der das Gerangel beendet.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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