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Sollte der FC Bayern am Mittwoch gegen Manchester United aus der Champions League ausscheiden, wird es auch für Trainer Pep Guardiola unangenehm. Allen Rekorden dieser Saison zum Trotz.

Marburg. Als das Zählen langweilig zu werden drohte, kam der FC Augsburg. Nach 53 Spielen ohne Bundesliga-Niederlage hatte es den FC Bayern wieder erwischt. Die Mannschaft, die am Samstag auf dem Rasen stand, wird allerdings nicht viel mit der Elf gemein haben, die am Mittwochabend gegen Manchester das Erreichen des Halbfinals in der Champions League sicherstellen soll. Trainer Pep Guardiola wollte das Risiko von Verletzungen minimieren und schonte viele Führungsspieler wie Lahm, Robben oder Ribéry. Die Quittung gab es in Form der 0:1-Pleite.

Guardiola hat damit hoch gepokert: Denn ein K.o. gegen Manchester United würde auch auf die Augsburg-Rotation zurückgeführt werden. Es besteht eben immer ein Risiko, dass eine eingespielte, funktionierende Mannschaft aus dem Rhythmus kommt. Selbst wenn sie aus so vielen herausragenden Fußballern besteht wie der FC Bayern. Am Ende hängt die Beurteilung der Maßnahme wie so oft vom Ergebnis ab: Kommt München weiter, hat Guardiola alles richtig gemacht. Scheiden die Bayern aus, ist er der Depp.

von Holger Schmidt

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