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Paderborn und HSV als Gewinner

Einwurf Paderborn und HSV als Gewinner

Die Kellerkinder der Fußball-Bundesliga waren ganz schön aufmüpfig. Insbesondere der SC Paderborn und der Hamburger SV.

Marburg. Bis Klaas-Jan Huntelaar zum zweiten Mal traf, war die Stuttgarter Welt in Ordnung. Eigentlich sogar noch bis zur 89. Minute. Dann traf auch noch Kevin-Prince Boateng - zum 3:2 für Schalke und Schlusslicht Stuttgart ins Mark. Ausgerechnet Huntelaar, der seine Torlos-Serie gegen den VfB beendete. Ausgerechnet Boateng, der auf Schalke schon Abgeschriebene. Ausgerechnet in einem Spiel, dessen Verlauf den Tabellenstand so gar nicht widerspiegelte. Die Schwaben spielten gut, besser als der ­Europa-League-Anwärter. Bis die Stuttgarter der Mut verließ, vielleicht auch die Kraft. Jetzt riecht es stark nach dem Abstieg des VfB.

Mit Hannover spielte ein zweites Kellerkind ebenfalls gut. Wie schon gegen Hoffenheim überzeugte das Team unter dem neuen Coach Michael Frontzeck - in Wolfsburg gab es tatsächlich diesmal die Belohnung in Form eines Punktes, der nicht zu erwarten war. Erst recht nicht nach dem 0:2-Rückstand. Das macht Hannover trotz des Abrutschens auf Rang 17 Hoffnung.

Ein großer Gewinner im Abstiegskampf ist der SC Paderborn. Wer glaubte, das Team von André Breitenreiter würde gegen Ende dieser Bundesliga-Saison durchgereicht, sieht sich getäuscht. Im wichtigen Spiel in Freiburg ließen sich die aufmüpfigen Ostwestfalen nicht unterkriegen und machten aus einem 0:1 ein 2:1. Und im Breisgau beginnt jetzt das große Zittern.

Die Hamburger zittern schon länger, sind aber nach dem zweiten Sieg hintereinander der zweite große Gewinner des Spieltags. Der Bundesliga-Dino scheint die Kurve gerade noch rechtzeitig zu kriegen - wer hätte das vor ein paar Wochen gedacht?

von Holger Schmidt

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