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O‘zapft is!

Einwurf O‘zapft is!

Die Mannschaft der ersten fünf Spieltage kommt aus Bayern. Nein, gemeint ist nicht der Rekordmeister. Der spult sein Programm gewohnt souverän und für den neutralen Zuschauer gewohnt zum Gähnen langweilig ab.

Marburg. Da gab es für den wackeren Aufsteiger aus Darmstadt erwartungsgemäß nichts zu holen, zumal der FCB ja ohnehin selten etwas anbrennen lässt zur Wiesn-Zeit. Gemeint ist vielmehr der Bundesliga-Neuling FC Ingolstadt. Drittes Auswärtsspiel, dritter 1:0-Sieg. Und schon haben sich die „Schanzer“ in den Rekordbüchern verewigt, ganz egal, wie diese Saison auch enden wird. Dabei hat der Aufschwung des FCI nichts - oder zumindest nicht viel - mit Audi zu tun. Im Gegensatz zu VW in Wolfsburg hält sich der Autokonzern in Ingolstadt zurück. Der Vater des Erfolgs ist Trainer Ralph Hasenhüttl. Der Österreicher hat schon in der zweiten Liga aus einer Mannschaft der Namenlosen eine Einheit geformt, die ins Oberhaus durchmarschiert ist. Dort spielt nun nahezu die Aufstiegsmannschaft und zeigt, was möglich ist, wenn man als Einheit auftritt. Das ist nicht immer attraktiv, aber zumindest am Anfang der Saison effektiv. Vermutlich wird es nicht so erfolgreich weitergehen. Aber den Moment können die Ingolstädter genießen. Vielleicht gemeinsam mit dem großen Nachbarn FC Bayern auf der Wiesn. O‘zapft is!

von Holger Schmidt

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