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Mit Geld nicht aufzuwiegen

Einwurf Mit Geld nicht aufzuwiegen

Bastian Schweinsteiger hat er schon, Thomas Müller will er - der frühere Bayern-Meistertrainer Louis van Gaal hat offenbar vor, die Erfolgsgaranten seiner Münchner Zeit zu Manchester zu locken, um mit United an alte Glanzzeiten anzuknüpfen.

Marburg. Bei Schweinsteiger hat es geklappt, bei Müller dürfte sich das „Feierbiest“ aus den Niederlanden eine blutige Nase holen. Außerhalb der Premier League gibt es nicht viele Vereine, die einem aberwitzigen Angebot wie dem für Müller widerstehen können. Real Madrid und der FC Barcelona, Paris St. Germain - und eben die Bayern. Es spricht für die Finanzstärke des deutschen Rekordmeisters, das Angebot der Engländer abgelehnt zu haben, die den Instinktfußballer angeblich über die Ablöse-Schallmauer von 100 Millionen Euro hieven wollen. Doch auch wenn die Bayern mit dieser Einnahme sportlich ebenbürtigen Ersatz finden könnten, aus einem anderen Grund können sie das verlockende Angebot nicht annehmen: Nach Schweinsteiger ein zweites, markantes Gesicht zu verlieren, wäre mit Geld nicht aufzuwiegen.

von Holger Schmidt

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