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Letzte Chance

Einwurf Letzte Chance

„Tadellos“, sagt Rüdiger Fritsch, sei die Karriere von Kevin Großkreutz bislang gewesen. Aha? Was ist mit dem Dönerwurf, mit der Pinkelaffäre, mit der nächtlichen Kneipentour des 28-Jährigen durch Stuttgart samt tätlicher Auseinandersetzung? Der Präsident des SV Darmstadt 98 präzisiert: „Uns interessiert nur das Sportliche.“

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Keinen Bock?

Großkreutz ist kein Filigrantechniker, wohl aber ein ­mehr als passabler Fußballer. Und er bringt eine Menge Erfahrung aus der Champions ­League, aus der Nationalmannschaft, aus der ersten und zuletzt auch aus der zweiten Liga mit nach Darmstadt – zu einem Club, bei dem schon so mancher gefallene Star zurück in die Spur gefunden hat. Wo wäre Sandro Wagner wohl heute, hätten ihn die „Lilien“ nicht vor knapp zwei Jahren geholt? Würde Konstantin Rausch nicht eher bei Viktoria Köln in der Regional- statt beim 1. FC in der Bundesliga kicken, hätte er sich nicht beim SV 98 beweisen dürfen?

Dieser Club und dieser Spieler – das kann funktionieren. Großkreutz bekommt seine Chance, er muss sie nutzen – und das nicht nur auf dem Fußballplatz.

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