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King Kahn und der fiese Wiese

Einwurf King Kahn und der fiese Wiese

Dropkick statt Goalkick: Tim Wiese denkt ernsthaft über eine Karriere als Wrestler nach. Der beschäftigungslose Fußball-Torwart, der bei seinem Arbeitgeber Hoffenheim aufs Abstellgleis geraten ist, hat in seiner Zeit bei Werder Bremen ja auch schon dafür geübt.

Marburg. Wer erinnert sich nicht an seinen brutalen Tritt im Nordderby vor sechs Jahren, mit dem er den Hamburger Ivica Olic niederstreckte? Den Spitznamen „Kung-Fu Wiese“ hat der Para­diesvogel, der Haargel, Sonnenstudios und seinen muskelbepackten Körper liebt, seitdem weg. Insofern müssen die Verantwortlichen der WWE, der weltweit größten Organisation für Profi-Wrestling, ihre grauen Zellen gar nicht so arg strapazieren: Ein Image für Wiese dürfte leicht zu finden sein, sollte er sich zu einer Wrestler-Karriere durchringen.

Der 1,93-Meter-Hüne hat sich auf 117 Kilogramm aufgepumpt. 125 sollen es werden, verriet er. Legt sich Wiese also bald mit Matten-Stars wie dem Undertaker (2,03 m/136 kg) oder Champion Brock Lesnar (1,91 m/130 kg) an, um endlich den Meistertitel zu gewinnen, der ihm im Fußball verwehrt blieb? Oder holt er sich für den Teamkampf gar als Partner Oliver Kahn, dem es an Aggressivität ja auch nie mangelte? „King Kahn und der fiese Wiese“ - klingt in meinen Ohren meisterlich.

von Holger Schmidt

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