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Kalles Pranger

Einwurf Kalles Pranger

Ja, die Bayern sind nach dem Champions-League-Aus bei Real Madrid sauer. Ja, das ist nachvollziehbar. Denn in der entscheidenden Phase des Spiels hatten die Münchner wahrlich kein Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen. Die Kritik an den Unparteiischen ist harsch. „Wir sind beschissen worden“, polterte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge gar und verspürte „wahnsinnige Wut“.

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Purer Aktionismus

Referee Viktor Kassai und sein Gespann haben Fehler gemacht. Aber nicht nur auf einer Seite - und sicher nicht absichtlich. Etwas mehr Zurückhaltung ist geboten. Zumal die Bayern in der Vergangenheit selbst hin und wieder von Fehleinschätzungen der Männer mit den Pfeifen und den Fahnen profitiert haben. Im DFB-Pokal-Finale 2014 etwa, als dem BVB ein klares Tor in der regulären Spielzeit nicht anerkannt wurde. Die Bayern gewannen nach Verlängerung mit 2:0, die Dortmunder ärgerten sich über Schiedsrichter Florian Meyer.

„Es ist unerträglich, in welchem Maße die Unparteiischen, die nicht auf Wiederholung, Zeitlupen und sogar mathematische Berechnungen zurückgreifen können, öffentlich an den Pranger gestellt werden“, sagte damals nicht irgendjemand - sondern Kalle Rummenigge!

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Von Redakteur Stefan Weisbrod