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Einwurf Hanebüchen

Die Deutsche Fußball-Liga hatte schon im vergangenen Sommer das Vorhaben preisgegeben, ab der Saison 2017/18 auch montags Bundesliga spielen zu lassen. Ein Plan, der noch mehr TV-Gelder in die Kassen der Vereine spülen soll.

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Schwerer Schlag

Marburg. Die Empörung der Klubs hielt sich deshalb in Grenzen. Selbst der entrüstete Aufschrei der Anhänger blieb aus. Man hat sich wohl damit abgefunden, dass sich der Profifußball immer weiter von der Basis entfernt.

Für die DFL erscheint der Zuschauer im Stadion angesichts verlockender TV-Millionen (oder Milliarden) verzichtbar. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Liga das Montagsspiel schon jetzt durch die Hintertür einführte. Und dafür die Partie Bremen - Stuttgart wählte. Die Städte liegen fanfreundliche 630 Kilometer auseinander. Wer sich dafür extra Urlaub nimmt, muss Wolfsburg das Aus in der Champions League wünschen. Sonst würde das Spiel zwei Tage vorher doch noch auf Samstag vorverlegt und BVB und Wölfe träfen an jenem Montag aufeinander. Welch hanebüchener Unsinn!

von Holger Schmidt

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