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Halbfinalist der Herzen

Einwurf Halbfinalist der Herzen

Dortmunder und Schalker mögen sich nicht besonders, wenn es um Fußball geht. Doch haben die Ruhrpottrivalen nach dem Königsklassen-K.o. des BVB eines gemeinsam - die Gefühlslage nach einem knappen Scheitern.

Marburg. Im Mai 2001 donnerte Patrik Andersson einen Freistoß ins Tor des HSV. Es war der Treffer, der die Bayern zum Deutschen Meister machte. Und zugleich der Treffer, der die Schalker Fans ins Tal der Tränen stürzte. Als „Meister der Herzen“ gingen die Königsblauen in die Fußballgeschichte ein. Keinen Titel haben die Dortmunder Anhänger ihrem Ruhrpottrivalen mehr gegönnt. Des einen Leid, des anderen Freud‘.

Nach dem Viertelfinale in der Champions League wissen die BVB-Fans zumindest ein bisschen, wie es sich anfühlt, knapp gescheitert zu sein, knapp die Sensation verpasst zu haben. Anerkennung für die gute Leistung schön und gut - letztlich steht die Borussia aber mit leeren Händen da. Für den „Halbfinalisten der Herzen“ läuft die Königsklasse nur noch im Fernsehen. Das übrigens haben die Dortmunder und Schalker gemein.

von Holger Schmidt

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