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Gute Aussichten

Einwurf Gute Aussichten

Das Fazit nach der Auslosung der EM-Gruppen hätte Bundestrainer Joachim Löw auch vor der Ziehung abgeben können. Denn beim auf 24 Mannschaften aufgeblähten Turnier konnte es gar keine schwere Vorrunde geben.

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Marburg. Insofern hätte Löws Charakterisierung als „unbequeme Gegner“ auch auf Island, Slowakei und Kroatien zutreffen können. Und was wäre das schlimmste Szenario gewesen? Eine Vorrunde gegen die Türkei, Schweden und Italien? Auch da wäre Deutschland Favorit gewesen, zumindest neben Italien auf Platz zwei. So hat es die DFB-Elf mit der Ukraine zu tun, gegen die man noch nie verloren hat. Nordirland dürfte der Punktelieferant in der Gruppe sein. Britische Teams verlieren seit jeher deutlich an Kampfkraft, sofern sie das bekannte Terrain ihrer Insel verlassen und auf dem Kontinent Fußball spielen müssen. Bleibt Polen. Das Team um Starstürmer Robert Lewandowski kennen die Deutschen schon aus der Qualifikation. Auch das Nachbarland sollte kein Stolperstein sein auf dem Weg zum ersehnten Titel. Zumal ja auch noch die vier besten Dritten ins Achtelfinale einziehen. Dort wartet übrigens ein Drittplatzierter aus den Gruppen A, B oder F, sollte Deutschland Erster werden. Frühestens im Viertelfinale droht dann Angstgegner Italien. Gute Aussichten also.

von Holger Schmidt

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