Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Große Lücke

Einwurf Große Lücke

Nicht mehr über persönliche Befindlichkeiten, sondern über Inhalte soll bei der DFB-Präsidiumssitzung gesprochen werden. Nötig ist das allemal.

Marburg. Die Lücke, die der ehemalige Sportdirektor Matthias Sammer durch seinen Weggang zum FC Bayern hinterlassen hat, ist groß. Der ehrgeizige Europameister von 1996 verkörpert wie kein Zweiter das Erfolgsrezept einer jeden Ausbildung: fordern und fördern. Sammer vertritt die Ansicht, dass die sportliche Entwicklung nicht losgelöst von den Ergebnissen betrachtet werden kann, denn Druck gehört zum Profigeschäft. Ein schwaches Abschneiden wie bei der U-21-EM hätte Sammer nicht hingenommen. Als die DFB-Talente gegen Spanien chancenlos waren, standen eine Reihe von Bundesliga-Stammspielern auf dem Rasen. Dafür, dass der Nachwuchs sein Potenzial abruft, muss auch der Sportdirektor sorgen. Eine starke Persönlichkeit mit weitreichenden Kompetenzen auszustatten, wäre im Sinne des deutschen Fußballs die beste Wahl.

von Holger Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Einwurf