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Ganz schön dreist

Fußball in England Ganz schön dreist

Kennen Sie das kleine englische Städtchen Farnborough? Nein? Das kann sich bald ändern.

Marburg. Denn beim dortigen Fußball-Sechstligisten tut sich derzeit Revolutionäres. Da spielen unter Trainer José Mourinho, der eigentlich Spencer Day heißt, so schillernde Fußballgrößen wie Messi und Pelé neben Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Johan Cruyff und Paul Gascoigne. Geht nicht? In England schon, denn da kosten Namensänderungen nur umgerechnet 35 Euro, und wer den neuen Namen im Pass haben möchte, zahlt nochmal 70 Euro extra. Die Idee hatte der neue Sponsor, ein Wettanbieter, der den Verein nicht nur vor der Insolvenz rettete, sondern sich damit auch eine gehörige Portion Publicity verspricht. Noch aber ist nicht sicher, ob der Plan aufgeht. Die Liga ist „not amused“, stellt sich quer, verlangt weitere Auflagen und hat die beiden ersten Saisonspiele des „Star-Ensembles“ erst einmal bis auf Weiteres verlegt.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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