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Fußball-Einmaleins

Einwurf Fußball-Einmaleins

Gut, dass Fußball nicht berechenbar ist und Geld allein keine Tore schießt. Sonst würde Bayern München mit 102 Punkten Deutscher Meister werden, gefolgt von Borussia Dortmund mit sechs Zählern weniger.

Marburg. Und wenn man die Logik fortsetzen würde, müsste Eintracht Braunschweig auf jeden Fall wieder ins Fußball-Unterhaus zurück. Wahrscheinlich ohne Punkt, zieht man allein den Etat und die Qualität der Einzelspieler als mathematische Größe heran. An diesem Spieltag war alles ein wenig anders. Zwar spielten Borussia Dortmund und Bayern München ihre Gegner fast über die gesamte Spielzeit an die Wand. Gewonnen hat allerdings Mönchengladbach und Leverkusen holte gegen die „Super-Super-Bayern“ (Uli Hoeneß) immerhin einen Punkt. Am Ende konnte der Rekordmeister sogar froh sein, dass es nicht noch Elfmeter für die Werkself gab, womit selbst das Remis gewackelt hätte. Der von VW alimentierte VfL Wolfsburg war im Niedersachsen-Derby gegen Aufsteiger Braunschweig ebenso hoher Favorit wie die Münchner und auch klar überlegen. Doch der Außenseiter konterte eiskalt und landete so den ersten Saisonsieg. Objektiv gesehen darf man diese drei Ergebnisse unverdient finden. Schön sind sie für den neutralen Fan allemal. Und Überraschungen gehören eben zum kleinen Fußball-Einmaleins.

von Holger Schmidt

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