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Flickschusterei

Einwurf Flickschusterei

Der Hamburger SV ist mit freundlicher Unterstützung des Schiedsrichters und viel Glück mit einem blauen Auge davon gekommen.

Marburg. In dieser Saison deutete nicht viel darauf hin, dass der Bundesliga-Dino die Klasse würde halten können. Magere 25 Törchen brachte der HSV in den 34 Partien zustande. Erstligatauglich ist das nicht. Schon gar nicht das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Lizenzspieler-Etat soll laut „Sportbild“ bei 46 Millionen Euro gelegen haben - womit der HSV auf Platz sechs rangierte. Zum Vergleich: Der FC Augsburg, der es tatsächlich in die Europa League geschafft hat, soll mit nur 19 Millionen Euro ausgekommen sein. Unter Bruno Labbadia schafften die Hamburger gerade noch rechtzeitig die Wende. Nur: Kann der Trainer die Hamburger dauerhaft auf Kurs bringen? Viel deutet darauf hin, dass es mit der Flickschusterei weitergeht. Dabei wäre ein schlüssiges Konzept nötig, um das enorme Potenzial des HSV endlich auszuschöpfen, damit der Kampf um den Klassenerhalt nicht zum Dauerzustand wird. Ein Abstieg hätte einen harten Schnitt bedeutet - hätte aber auch die Chance zu einem heilsamen Neuanfang eröffnet.

von Holger Schmidt

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