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Ein Fall für Jogi

Einwurf Ein Fall für Jogi

Es müllert wieder in der Bundesliga. Nach Gerd und Thomas Müller sorgt in der noch jungen Bundesliga-Saison ein Mainzer für Aufsehen.

Marburg. Gerd Müller war seit Mitte der 1960er Jahre der Inbegriff für einen Torjäger, seine 40 Treffer in der Saison 1971/72 sind immer noch Rekord. Thomas Müller ist seit einigen Jahren beim FC Bayern wie auch in der Fußball-Nationalmannschaft eine feste Größe. Jetzt tritt der nächste Müller auf den Plan: Nicolai sorgt mit dem FSV Mainz 05 für Furore. Der perfekte Start mit drei Siegen ist nicht zuletzt der Verdienst des 25-Jährigen, den sein Trainer Thomas Tuchel gerne als Spätstarter bezeichnet. Dafür startet er jetzt so richtig durch mit bereits vier Toren. Schon in der Vorsaison gehörte Müller zu den auffälligsten Mainzern. In dieser Saison hat sich der flexible Offensivspieler zu einer echten Führungsfigur gemausert. Zwei Kurzeinsätze in der Nationalelf hat Nicolai Müller bei der umstrittenen USA-Reise zu Buche stehen. Wenn er neben seiner Schnelligkeit und Technik jetzt auch konstant seinen Torriecher beweist, wird es dabei nicht bleiben. Dann kommt Joachim Löw nur schwer am Mainzer vorbei. Wobei: Den besten deutschen Torjäger der vergangenen Jahre, Stefan Kießling, ignoriert der Bundestrainer ja auch hartnäckig.

von Holger Schmidt

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