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Dortmunder Pöhler

Einwurf Dortmunder Pöhler

Neues Jahr, alte Probleme: Das gilt für Bundesliga-Dino HSV, für den traditionsreichen VfB Stuttgart - und auch für die Eintracht.

Marburg. Die Frankfurter waren maßgeblich an der größten Comeback-Geschichte des Rückrundenauftakts beteiligt. Allerdings nur in der Statistenrolle. Dabei hätten die Adlerträger um die Qualitäten eines Nils Petersen wissen müssen. Auch wenn der bei Thomas Schaafs Ex-Verein Werder Bremen fast nur in der Reservistenrolle und in der gesamten Hinrunde ohne Torerfolg geblieben war. Aber die Eintracht-Abwehr präsentierte sich einmal mehr löchrig. Petersen brauchte nur eine Halbzeit, um die Partie mit seinem Hattrick im Alleingang zu entscheiden. Dieses Mal rettete auch das Angriffsduo Meier/Seferovic die Frankfurter nicht.

Immerhin muss sich die Eintracht (noch) keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Das liegt auch daran, dass die Stuttgarter schon seit fünf Heimspielen das Tor nicht mehr getroffen haben. Wenn man Georg Niedermeiers Versuche gegen Mönchengladbach gesehen hat, weiß man warum. Beim HSV sieht es noch düsterer aus. Nur jedes zweite Spiel schießen die Schützlinge von Joe Zinnbauer mal ein Törchen. Dass sie damit nicht auf einem direkten Abstiegsplatz rangieren, grenzt an ein Wunder. Und liegt auch am BVB, der nach dem 0:0 in Leverkusen jetzt Letzter ist.

Dortmund! Letzter! Unfassbar! Immerhin nahmen sich die BVB-Spieler ein ruhrgebietstypisches Beispiel an Jürgen Klopps Kappe und traten als Pöhler auf. Mit Fußballkunst hatte das Dortmunder Gebolze jedenfalls nichts zu tun. Aber es brachte im Abstiegskampf einen Punkt. Was mehr ist als bei 10 der 17 Hinrundenspiele.

von Holger Schmidt

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