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Der Tuchel-Coup

Einwurf Der Tuchel-Coup

Jung, dynamisch, ausgestattet mit großem Fußballsachverstand, dazu noch versiert im Umgang mit den Medien: Kein Wunder, dass Thomas Tuchel auf dem Wunschzettel beinahe eines jeden Bundesligisten steht.

Marburg. Stuttgart soll zaghaft angeklopft haben, Schalke auch, Emporkömmling RB Leipzig beschäftigt sich mit der Personalie. Jupp Heynckes adelte Tuchel gar als prädestiniert für den FC Bayern. Und jetzt soll Tuchel nach seiner selbst gewählten Fußball-Auszeit den HSV übernehmen? Ohne Frage haben die Hamburger Potenzial. Nur: Das abzurufen, ist in den vergangenen Jahren in dem schwierigen Umfeld niemandem gelungen. Warum sollte sich Tuchel das antun? Zumal sich die Bayern den Hoffnungsträger kaum entgehen lassen werden. Möglicherweise lassen sie ihn eine Saison als zweiten Mann hinter Pep Guardiola reinschnuppern, Atmosphäre und Verein kennenlernen - um Tuchel dann 2016 zum Cheftrainer zu machen, wenn der Vertrag des Spaniers ausläuft. Sollten die Hamburger dazwischenfunken und den Ex-Mainzer zum HSV holen, würde ich meinen Hut ziehen angesichts dieses Coups. So recht daran glauben mag ich allerdings nicht.

von Holger Schmidt

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