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Der Titan als Zwerg

Einwurf Der Titan als Zwerg

Mit der Ankündigung einer großen neuen Aufgabe, bei der er zu seinen Wurzeln zurückkehre, hatte Oliver Kahn seine Fans tagelang heiß gemacht. Die Gerüchte schossen ins Kraut.

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Marburg. Der einstige Torwart-Titan würde doch wohl keinen Posten beim FC Bayern bekommen? Oder beim Karlsruher SC, wo er schließlich zum Bundesliga-Keeper reifte? Die „Bild“-Zeitung vermeldete dann als fix, dass der 47-Jährige Markenbotschafter des deutschen Rekordmeisters für den asiatischen Markt würde. Alles falsch. Denn als Kahn endlich die Katze - oder vielmehr: das Kätzchen - aus dem Sack ließ, waren die Enttäuschung und Empörung in den sozialen Netzwerken riesig. Die große neue Aufgabe besteht für Kahn letztlich in einem eigenen Projekt: Er trainiert Torhüter. Donnerwetter! Nur nennt er sie nicht so. Sondern „Torspieler“. Weil der moderne Schlussmann schließlich mehr können muss als Bälle halten. Frag nach bei Manuel Neuer. Bei Oliver Kahn zu seiner aktiven Zeit besser nicht. Und so schrumpft der Torwart-Titan dann ganz schnell zum Social-Media-Zwerg.

von Holger Schmidt

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