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Der Biss fehlt

Einwurf Der Biss fehlt

Unter dem neuen starken Duo Christian Heidel/Markus Weinzierl sollte alles besser werden und Schalke endlich sein Potenzial abrufen.

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Marburg. Die Realität ist eine andere: In der Fußball-Bundesliga dümpeln die Gelsenkirchener als Zwölfter im Mittelmaß herum. Die Chance, über den DFB-Pokal wenigstens die Europa League zu erreichen, wurde beim 0:3 in München sang- und klanglos hergeschenkt.

Was schiefläuft, und das schon seit Jahren, zeigen die Nachwehen des Bayern-Spiels: Es fehlt an Biss: Da rüffelt Trainer Weinzierl Jungspund Max Meyer für dessen Pokalauftritt - und als Reaktion darauf machen Gerüchte die Runde, der Rio-Silbermedaillengewinner würde Schalke am Saisonende verlassen. Nachwuchsspieler bringt die „Knappenschmiede“ jede Menge hervor. Allerdings tun sich die Schalker schwer, die schnell als Heilsbringer gepriesenen Talente zu halten. Bei Manuel Neuer oder Leroy Sané lockten größere Vereine, bei Julian Draxler und nun vielleicht bei Meyer versäumten es die Schalker, um die Spieler zu kämpfen. Andererseits scheint es den gut bezahlten Profis in der Wohlfühloase auch an Anreizen zu fehlen, um an ihr Limit zu gehen. Und warum man für viel Geld Yevhen Konoplyanka verpflichtet, für den es im taktischen System offenbar keinen Platz gibt, ist auch nicht nachvollziehbar. Heidel und Weinzierl - so gut scheint es doch nicht zu passen. Manche Probleme bleiben in Schalke hausgemacht.

von Holger Schmidt

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