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Danke, Poldi!

Einwurf Danke, Poldi!

Irgendwann ist Schluss auf der großen Bühne. Für manchen Fußballer früher, für andere später. Für Lukas Podolski ist es jetzt so weit. Am Mittwoch bestreitet der „Kölsche Jung“ gegen England sein 130. Länderspiel für Deutschland. Es wird sein letztes sein. Wir werden ihn vermissen!

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Chancengleichheit

Lukas Podolski wird ganz sicher nicht als begnadetster Fußballer aller Zeiten in die Historie eingehen. Und doch wird er seinen Platz in den Fußball-Geschichtsbüchern finden, er wird in unserer Erinnerung bleiben. Als Poldi – der Junge, der „mit dem Ball unter dem Arm“ aus Polen ins Rheinland kam. Der mit Kameraden wie Lahm, Klose und Kumpel Schweini für die Euphorie im deutschen Fußball nach schwierigen Jahren um die Jahrtausendwende steht. Und der einen großen Anteil daran hat, dass über dem Bundesadler ein vierter Stern prangt, auch wenn er bei der WM vor drei Jahren nur zweimal eingesetzt wurde.

Er ist fast immer gut drauf. Aber Lukas Podolski war in Brasilien eben kein Pausenclown, kein Maskottchen, wie böse Zungen spotteten. Er war der heimliche Kapitän abseits des Spielfelds. Das Bindeglied zwischen dem auf „höggschde Konzentration“ bedachten Jogi Löw und seinen Teamkameraden, die einfach nur spielen, Tore schießen und gewinnen wollten. Am Ende stand nach konzentrierter Leistung der entscheidende Sieg. Und Poldi reckte den Weltmeister-Pokal in den Himmel von Rio.

Nun tritt er ab. Was bleibt zu sagen?

Danke für alles, Poldi! Und alles Gute!

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Von Redakteur Stefan Weisbrod