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Bayern-Jäger in der Krise

Einwurf Bayern-Jäger in der Krise

„Der Rest der Saison beginnt jetzt“, sagte Jürgen Klopp vor dem Spiel in Köln. Wenn das so ist, müssen sich die Fans von Borussia Dortmund nach der 1:2-Niederlage wohl auf einen langen Abstiegskampf einstellen.

Marburg. Zumindest aber zeigt der BVB derzeit zwei Gesichter: In der Champions League hui, in der Bundesliga pfui.

Alles Lewandowski, oder was? Das greift als Erklärung zu kurz, ebenso der Verweis auf Verletzungspech. Denn es gibt neben den Bayern nur eine Mannschaft in Deutschland, die Ausfälle auffangen kann - und das ist Dortmund. Dennoch ist die Borussia seit fünf Partien in der Liga sieglos, vier dieser Spiele gingen verloren. Darunter war auch die bittere Derbypleite gegen den Ruhrpottrivalen Schalke. Gegen Hannover muss der BVB dringend das Ruder herumreißen. Denn danach geht es zum FC Bayern, der die Krise des langjährigen Rivalen weiter verschärfen könnte.

In der Krise ist auch Bayer Leverkusen nach der Unentschieden-Serie gegen die Liga-Leichtgewichte Freiburg und Paderborn sowie Stuttgart. Gegen den VfB schien Bayer auf dem Weg zurück zum Spaßfußball, für den das Team von Coach Roger Schmidt zu Saisonbeginn so gelobt wurde. 3:0 führte die Werkself zur Pause beim Abstiegskandidaten, am Ende hieß es 3:3. Eine gefühlte Niederlage für Bayer, ein gefühlter Sieg für Stuttgart.

Ausgerechnet jetzt! Denn nächste Woche geht es für die Mannschaft von Ex-Eintracht-Trainer Armin Veh nach Frankfurt.

von Holger Schmidt

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