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Bayer Vizekusen bleibt sich treu

Einwurf Bayer Vizekusen bleibt sich treu

Wenn man sich in Leverkusen auf eines verlassen kann, dann darauf: Auf ein Hoch, das Hoffnungen weckt, endlich wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen und den Bayern gefährlich werden zu können, folgt unweigerlich ein Tief.

Marburg. Nach dem gelungenen Saisonstart mit begeisterndem Offensivfußball träumte das Umfeld schon von einer neuen Bayer-Ära unter Trainer Roger Schmidt. Die Ernüchterung folgte prompt, wenngleich die Werkself immerhin noch auf Tuchfühlung ist zu Platz drei in der Bundesliga.

Aber wenigstens in der Gruppenphase der Champions League sollte es dafür klappen. Ein Sieg über Monaco oder bei Benfica Lissabon hätte gereicht, um Platz eins in Gruppe C zu sichern und so wenigstens im Achtelfinale den dicksten Brocken aus dem Weg zu gehen. Doch Bayer verdaddelte diese Chance leichtfertig. Jetzt drohen Real Madrid oder Chelsea als Gegner und damit wieder einmal das frühe Aus. Vizekusen bleibt halt Vizekusen. Wobei: In der Bundesliga wäre Bayer über Platz zwei sicher froh.

von Holger Schmidt

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