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Einwurf BV Bollywood

Die Zeiten des ganz großen Kinos in der Fußball-Bundesliga schienen vorbei zu sein. Jetzt deutet sich ein neuer Stern am cineastischen Himmel an.

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Marburg. Seit sich die Herren Matthäus, Effenberg, Basler und Kahn zur Ruhe gesetzt haben und auch Rummenigge oder Hoeneß eher handzahm daherkommen, ist der FC Bayern einfach nur der FC Bayern und nicht mehr der FC Hollywood. Die Tragikomödie, die der HSV Jahr für Jahr zeigt, erinnert zwar an „Und täglich grüßt das Murmeltier“, taugt aber mit seinen zweitklassigen Laiendarstellern allenfalls für den Dilettantenstadl. Leipzig und Hoffenheim fehlen einfach das Publikum, um für eine Oscar-Nominierung infrage zu kommen. Wie gut, dass es den BVB gibt! Immerhin auf die Borussia ist in diesen dramaturgisch öden Zeiten Verlass. Medial geschickt inszeniert Drehbuchautor Watzke gerade den Austausch des Erfolgsregisseurs Tuchel - einfach, weil er ihn nicht mag. Endlich großes Kino. Einen Titelvorschlag habe ich auch: BV Bollywood.

von Holger Schmidt

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