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Die Frankfurter Eintracht gehört neben Bremen zu den Gewinnern des Spieltags. Denn der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist trotz des mageren 1:1 gleich geblieben.

Marburg. Allerdings hätten die Hessen mit einem Sieg in Hamburg schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt herbeiführen können. Und die Führung spielte der Eintracht auch in die Karten. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mutloser wurden die Frankfurter. Entlastungsangriffe hatten Seltenheitswert. So schnürte der Bundesliga-Dino das Team von (Noch-)Trainer Armin Veh ein und verdiente sich den Ausgleich - wenngleich die Elfmeterentscheidung höchst fragwürdig und das Zustandekommen somit schmeichelhaft war. Auf Klarheit und Planungssicherheit müssen die Frankfurter also weiter warten. Andere haben einen Vorsprung und können ihre Fühler schon frühzeitig nach interessanten Spielern ausstrecken.

Zu diesen Vereinen gehört der FC Augsburg. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit die bayerischen Schwaben ihr Ding durchziehen. Hinten sicher stehen, vorne Nadelstiche setzen. Meist über den pfeilschnellen André Hahn. Der wird für die neue Saison ausgerechnet mit jenen Gladbachern in Verbindung gebracht, die er nun mit zwei Torvorlagen zu besiegen half. Aber Augsburg hat ja Klarheit über die Ligazugehörigkeit und kann sich schon nach einem Nachfolger für Hahn umschauen. An diesem Punkt wäre die Eintracht auch gerne. Bislang haben die Frankfurter aber nicht einmal einen Trainer.

von Holger Schmidt

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