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Ach Kevin!

Einwurf Ach Kevin!

Der begnadete Fußballer war er nie. Aber ein Kämpfer. Das hatte Kevin Großkreutz in die Nationalelf gebracht und bei seinem Herzensverein Borussia Dortmund zu Kultstatus verholfen, ähnlich wie Lukas Podolski beim 1. FC Köln.

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Marburg. Nur: „Poldi“ ist irgendwann erwachsen geworden. Der kleine Kevin ist hingegen immer in der Pubertät stecken geblieben, wirft hier mit Dönern und pinkelt da volltrunken in Hotellobbys. Beim BVB haben die Fans ihm das rüpelhafte Verhalten verziehen. Der 28-Jährige hat schließlich gerne den Erzrivalen Schalke beleidigt und damit die niedersten Instinkte der Anhänger bedient. Er war halt einer aus der Kurve. Allerdings: Den Verantwortlichen fiel irgendwann auf, dass er sportlich nicht mehr weiterhilft. Und woanders in Deutschland war einer mit Großkreutz’ Vita schwer vermittelbar.

Plötzlich tat sich doch wieder eine Tür auf. In Stuttgart, wo es zumindest in der 2. Bundesliga endlich wieder zu laufen schien für den Weltmeister. Bis er auf die Idee kam, mit Nachwuchsspielern um die Häuser zu ziehen und in eine Prügelei zu geraten. Und man sitzt nur fassungslos da und denkt: Ach Kevin, nimm dir ein Beispiel an deinem Kumpel „Poldi“: Werd endlich erwachsen!

von Holger Schmidt

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