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Aberwitzige Dimensionen

Einwurf Aberwitzige Dimensionen

Was will der denn bei den Bayern? Die Reaktion gab es oft, als der Wechsel von Sebastian Rode von der Eintracht zum FC Bayern feststand.

Marburg. Kaum jemand traute dem Mittelfeld-Abräumer einen Platz im Kader - geschweige denn in der Startformation - des Münchner Star-Ensembles zu. Doch der 24-Jährige hat sich durchgebissen und steht bei Trainer Pep Guardiola offenbar hoch im Kurs. Rode weiß sich seiner Haut gegen Platzhirsche wie Bastian Schweinsteiger, Xabi Alonso und Philipp Lahm zu erwehren.

Jetzt gibt es die nächste Transferüberraschung: Joshua Kimmich - von Stuttgart als nicht gut genug empfunden, um sofort zu helfen, und deshalb zum Zweitliga-Emporkömmling RB Leipzig abgegeben - wechselt zu den Bayern. Dafür soll der VfB satte sieben Millionen Euro erhalten. Bei allem Talent von Kimmich für die Schwaben ein lohnendes Geschäft, das zeigt, welch aberwitzige Dimensionen der Wettlauf um die (vermeintlichen) Stars von morgen im Weltfußball inzwischen angenommen hat. Und erst einmal stellt sich nun die Frage: Was wollen die Bayern denn mit dem?

von Holger Schmidt

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