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1:1 verloren

Einwurf 1:1 verloren

Punkteteilungen sind nicht immer zum Schulterzucken. Gute Beispiele dafür waren die beiden Bundesligaspiele, die an diesem Wochenende 1:1 endeten.

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Marburg. Denn gleich für drei Mannschaften war das Remis eine gefühlte Niederlage, nur ein Team durfte sich zumindest ein wenig als Sieger fühlen. Ausgerechnet die Werkself aus Leverkusen war ein Profiteur des Unentschiedens in Ingolstadt. Von der Qualität der einzelnen Spieler sollte man das zwar nicht meinen. Aber Bayer taumelte ganz gewaltig, als der freche Außenseiter verdientermaßen mit 1:0 in Führung ging. Und dann war es kein gestandener Bundesligaspieler, sondern Nachwuchstalent Kai Havertz, der Leverkusen tief durchatmen ließ. Damit dürften die Rheinländer aus dem Gröbsten raus sein. Für Ingolstadt hingegen wird das kleine Wunder Klassenerhalt immer unwahrscheinlicher.

Der FC Augsburg hätte vor dem Spiel in Mönchengladbach sicherlich einen Punkt unterschrieben. Durch den Ausgleich in der Nachspielzeit müssen sich die bayerischen Schwaben aber auch als Verlierer fühlen - angesichts des Restprogramms (Dortmund und Hoffenheim) ist nicht unbedingt mit weiteren Zählern zu rechnen. Ob das reicht für Platz 15? Dass der HSV und Mainz 0:0 spielten, dürfte dem FCA zudem nicht schmecken.

Spielverderber Mönchengladbach wird sich aber ebenfalls nicht so recht freuen können. Der Punkt dürfte zu wenig sein im Rennen um die Europa-League-Plätze. Und so hieß es gleich für drei Mannschaften: 1:1 verloren.

von Holger Schmidt

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