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1:1 verloren

Einwurf 1:1 verloren

Bei Unentschieden gibt es keine Sieger und Verlierer? Quatsch! An diesem Bundesliga-Spieltag gab es jede Menge Unentschieden, die klare Sieger und Verlierer hervorbrachten.

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Strafe wäre falsches Signal

Marburg. Da wäre das 3:3 der Augsburger gegen Leverkusen, bei dem der Abstiegskandidat eine 3:0-Führung verspielte. Da wäre das 0:0 zwischen dem BVB und München, durch das der Abstand an der Tabellenspitze bei fünf Punkten bleibt und die Bayern eine Vorentscheidung in der Meisterschaft herbeigeführt haben. Und da wäre selbstverständlich das 1:1 der Eintracht gegen Ingolstadt. Verloren haben dadurch die Frankfurter, die im Abstiegskampf auf der Stelle treten. Verloren hat dadurch auch Armin Veh - nämlich seinen Trainerjob. Von den Fans war die zweite Amtszeit des 55-Jährigen, der die Eintracht zwar im Jahr 2013 in die Europa League geführt hatte, aber anschließend wegen der vermeintlich besseren Perspektive zum VfB Stuttgart gewechselt war, von vornherein skeptisch beäugt worden. Was Veh in dieser Saison tatsächlich nie geschafft hat: Der Mannschaft eine klar erkennbare spielerische Linie zu verpassen. Auch gegen Ingolstadt war vieles Stückwerk. Für Veh hieß das: Er hatte 1:1 verloren.

von Holger Schmidt

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