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LIEBE LEUTE, Text2

es gibt ja nix Schlimmeres als eine Ungleichbehandlung. Und diese beklagt ein Herr Anonymus, Hundehalter aus Rauschenberg.

Damit seine Vierbeiner ihr Geschäft erledigen können, führt er diese ins Feld hinaus -und dort ist es jahreszeitbedingt morgens und abends dunkel. Deshalb wünscht sich der gute Mann Straßenlampen im Feld und führt dazu den Stadtteil Schwabendorf an, der an beiden Ortsausgängen Straßenbeleuchtungen hat. Bin der Sache mal nachgegangen und hab‘ mich im Rathaus schlau gemacht. Der Fußweg zwischen Schöne Aussicht und Schwabendorf ist eine Art innerörtlicher Bürgersteig, der die Siedlung mit dem Ortskern verbindet und deshalb beleuchtet werden muss. Die provisorische Straßenbeleuchtung Richtung Sportplatz wurde während der Bauphase im Ort errichtet, weil dorthin die Schulbushaltestelle verlegt wurde. Sie wird wieder demontiert. Und Laternen einfach so ins Feld stellen? Mit so was bringt man die Natur- und Umweltschützer sowie die Initiative gegen Lichtverschmutzung (gibt‘s wirklich) auf die Palme und den Kämmerer in Erklärungsnot. So mag sich der Herr Anonymus damit trösten, dass die Tage ab heute wieder länger werden. Nix für ungut,

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