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Perlen des Ohmtals

Ortsdiener Karl Perlen des Ohmtals

hatte Euch doch dieser Tage von Skulpturen im Annapark in Kirchhain berichtet und dabei auch erwähnt, dass die wunderbare Stadt sich auch gerne als „Perle des Ohmtals“ huldigt.

Muss da leicht umnachtet gewesen sein. Habe von einem Amöneburger nämlich anschaulich Nachhilfe zu dem Thema bekommen. Der gute Mann, ein Freund von geordneten Verhältnissen, machte mich darauf aufmerksam, dass die Stadt auf dem Basaltkegel die eigentliche „Perle“ des schönen Ohmtals sei. Zum Beleg lieferte er mir sogar ein Abbild einer historischen Postkarte. Sie zeigt den Marktplatz Amöneburgs im Jahr 1930. In großen Lettern darauf, Ihr ahnt es schon, war von der „Perle des Ohmtals“ die Rede. Diese Karten wurden übrigens seinerzeit von einer Kirchhainer Druckerei hergestellt und vertrieben. Gebe diese Information natürlich ungefiltert an Euch weiter. Der Amöneburger, der mich kontaktierte, hat übrigens versichert, dass er die Stadt Kirchhain sehr schätzt. Er gehe dorthin auch gerne, um Einzukaufen. Nur die Sache mit der Perle, die konnte er nicht so stehen lassen. Ich sage es ja immer, was wahr ist, soll wahr bleiben. Für mich sind beide Städte, jede für sich, eine Perle. Nix für ungut!

Euer Ortsdiener Karl

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