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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

viele von uns meinen ja, dass sie beim Anblick von Autos dann auch gleich auf die Besitzer schließen können.

Okay, hängt ein Fuchsschwanz am Manta, dürfte der Fahrer leicht zu erkennen sein (kleiner Uralt-Scherz am Rande!). Oft macht aber auch das Nummernschild die Musik, denn viele Menschen lassen sich neben der Ortskennung ihre Initialen und zumeist eine bedeutungsschwangere Zahl aufdrucken.

Manchmal überraschen Kunden aber selbst altgediente Autobesitzer. Dippels Michael berichtete mir gestern zum Beispiel von einem Autokäufer, der das Kennzeichen MR-GL 258 wählte - was überhaupt nix mit seinen Initialen, seinem Geburtstag oder ähnlichem zu tun hat.

Also fragte der Michael einfach mal nach und erfuhr: Der gute Mann ist bei der Katholischen Kirchengemeinde als Organist tätig und orientierte sich bei der Kennzeichen-Wahl daran. Das GL steht für das Gesangbuch der Katholiken, also das Gottes Lob. Und die 258 ist das Lied „Lobe den Herrn“.

Manchmal steckt also doch mehr hinter Nummernschildern. Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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