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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

freue mich ja immer wieder, wenn Menschen dafür sorgen, dass ihre Mitbürger sich zumindest ein bisschen an die Regeln des Zusammenlebens halten. So geschehen gestern Morgen auf der Stadtallendorfer Post.

Eine sympathische Seniorin mit fremdländischem Akzent - für mich klang’s nach Bayern, also Südeuropa - stand in den Geschäftsräumen und wartete darauf, an die Reihe zu kommen. Ein Mann betrat die Post und hatte nichts Besseres zu tun, als sich wild gestikulierend vor die gute Frau zu stellen.

Ob dieser Dreistheit wusste diese gar nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Der Mitarbeiter der Post allerdings schon: Er teilte dem Kerl mit, dass er nicht die Absicht habe, ihn zu bedienen, wenn dieser sich nicht ordnungsgemäß hinten anstelle.

So muss das sein. Wer es eilig hat, sollte einfach nett fragen - damit hat man zum Glück mehr Erfolg als mit Dreistigkeit. Schreibt’s Euch hinter die Ohren (notfalls per Einschreiben): Mit Freundlichkeit kommt man weiter!

Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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