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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

politische Sitzungen in Amöneburg sind - wie schon oft erwähnt - ein steter Quell der Freude. Auch wenn sie gerne mal fast vier Stunden dauern, so passieren dennoch immer wieder Dinge, die diese Veranstaltungen fast schon kurzweilig machen.

So war es am Montag zunächst die überfraktionelle Hausarbeit, mit der die Jungs und Mädels zu unterhalten wussten. Splettstößers Jochen riss nämlich in den Roßdorfer Sternstuben ein Fenster auf und dabei eine kleine Ziergardine runter. War ihm natürlich peinlich, also montierte er sie wieder dran, riss das Fenster erneut auf - und das Gardinsche natürlich direkt wieder runter.

Das konnte sich Elmacis Sefa nur kurz anschauen. Dann sprang er auf und stellte die alte Ordnung wieder her. Und auch noch so, dass sich nun trotz Gardine das Fenster problemlos öffnen lässt. So einen Mann braucht man im Haushalt.

Aber apropos Probleme: Die Abbelschorle, die serviert wurde, die war ein echtes Problem. Zwei Mann - genauer gesagt ein Mann und eine Frau - hatten beim Öffnen der Flaschen schon für kleinere Überschwemmungen gesorgt. Dann traute sich Tatzels an eine Pulle. Ließ den Kronkorken unter Beobachtung sämtlicher Sitzungsteilnehmer vorsichtig zischen und blickte, als nix passierte, triumphierend in die Runde - die natürlich anerkennend in Jubelstürme ausbrechen wollte. Doch als sich der Marius endgültig in Sicherheit wähnte und den Kronkorken entfernte, da hatte es sich die Kohlensäure scheinbar anders überlegt und sorgte nun doch für die dritte Überschwemmung der Sternstube.

Was vielleicht gar nicht so schlecht war, denn Benners Peter hatte eine Portion Feuchttücher dabei. Und nun ist der Boden wahrscheinlich so sauber, wie nie zuvor. Noch so ein Kerl, den man im Haushalt braucht.

Aber nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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