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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

wer sich etwas traut, der wird gerne mal mit einem neuen Spitznamen belohnt. Davon kann Görges Arnold ein Liedchen singen!

Eigentlich ist der Bub ja Chefgitarrist bei den Stadtallendorfer Rostkehlchen. Nun ließ er sein Instrument aber mal für ein paar Tage liegen, weil er mit einer Reisegruppe um Hühns Annemarie eine Fahrt nach Prag unternahm. Eines Abends ließen sich die Reisenden ihr Essen im Kloster Strahov schmecken, als auf einmal die Musik erlosch, weil die Sängerin, die den Abend untermalte, ein Päuschen einlegte.

Der Arnie nutzte die Gelegenheit und kletterte auf die Bühne, wo er allerdings weder die Muskeln spielen ließ noch Gitarre spielte - die lag ja zu Hause in Stadtallendorf. Dafür gab er eine kleine Sangeseinlage. Und noch eine. Und noch eine. Und das Publikum bekam gar nicht mehr genug.

Irgendwann durfte er sich dann doch wieder seinem Essen widmen. Allerdings nicht mehr unter seinem bürgerlichen Namen: Der Jung wird jetzt nur noch „die goldene Stimme aus Stadtallendorf“ genannt - ein Titel, den er sich im Paris des Ostens redlich verdient hat.

Darauf ein Pivo und ein „nix für ungut“,

Euer Ortsdiener Karl

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