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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

ach, was sahen sie alle gut aus, die Jungs und Mädels von den Amöneburger Feuerwehren. Hatten sich richtig schick gemacht und nahmen zu Beginn der Stadtverordneten­versammlung in ihren Dienstanzügen ihre Anerkennungsprämien für langjähriges ehrenamtliches Engagement entgegen.

Nur ein Mädel hatte sich anders gekleidet - aber das aus dem besten Grund der Welt: Ist in anderen Umständen, somit entschuldigt und darf somit anziehen, was es will. Tja, und dann war da noch ein Stadtrat...

Wiebers Dirk ... Seit 20 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rüdigheim ist ihm scheinbar beim Anziehen irgendwann die Kraft ausgegangen. Schickes Höschen, weißes Hemd und Feuerwehr-Krawatte - doch von Jacke keine Spur. Und so versteckten die Kameraden den Jung beim Foto dann auch in der zweiten Reihe - was bei einem Pfundskerl wie ihm gar nicht so einfach ist.

Doch wer sich nun aufregen will, dass er die Kleiderkonventionen gebrochen hat, dem sei gesagt: Der Dirk spendet seine Anerkennungsprämie an die Jugendfeuerwehr Rüdigheim - die beim Landesentscheid gerade Neunter geworden ist. Finde, damit ist die fehlende Jacke mehr als entschuldigt. Wer so handelt, hätte auch nackt auflaufen können. Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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