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Liebe Leute,

Ortsdiener Karl Liebe Leute,

für viele ist Kirmes gleichbedeutend mit Partymachen und ordentlich einen hinter die Binde kippen. Manch einer, wie der Neustädter an sich, garniert das Fest dann noch mit einem Umzug - und schon sind alle glücklich.

Seit dem gestrigen Freitag sind auch die Erfurtshäuser damit beschäftigt, Kirmes zu feiern. Im Vorfeld zeigte sich einer aber nicht ganz so glücklich: Voglers Marcus, der inzwischen in allen Amöneburger Stadtteilen als Pfarrer fungiert, vermisste auf den Werbeplakaten nämlich zwei wichtige Details: zum einen den Festgottesdienst, der am morgigen Sonntag ab 10.30 Uhr in der Erfurtshäuser ­Kirche stattfindet, zum anderen den Gottesdienst für die Verstorbenen, der am Montag um 9 Uhr auf dem Programm steht.

Nun überlegen wir mal kurz, was Kirmes eigentlich ist? ­Genau: Kirchweihfest. Also: der Weihetag der Kirche. Man könnte also durchaus auf Kirmesplakaten auch die Gottesdienste ankündigen. Wäre meines Erachtens ­gerechtfertigt. Und nix für ungut,

Euer Ortsdiener Karl

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